Schreib(ver)lust

Ich schreibe hier zu wenig.

Ich habe vor kurzem ganz viele Themenideen bekommen. Sicher weit in die fünf Stück. OK, sind nicht wirklich sauviele, passt aber erstmal. Die Ideen kamen, als ich mich mal wieder in Kreisen bewegte, die so gar nicht meine üblichen waren. Die Freundinnen der Freundin der Freundin* waren interessante Menschen, bei denen meine Gedanken mal wieder auf Reisen geschickt wurden (böse Zungen behaupten, ich wäre im Gegensatz zu sonst einfach mal einen Abend nüchtern gewesen. Natürlich entbehrt die Behauptung jeglicher Grundlage… also die mit “sonst immer betrunken”… ach, Ihr wisst schon). Trotzdem ist hier noch nichts Neues gelandet.

Ich habe nicht meine Freude am Schreiben wieder verloren. Im Moment glaube ich nicht, dass das überhaupt nochmal passieren wird. Ich habe eher noch zu viel Freude. Ich setze mich hin, schreibe ein paar Sätze, die mir im Kopf rumschwirrten, und komme vom Hölzchen auf’s Stöckchen. Ehe ich mich versehe ist eine Standard Word-Seite voll und ich weiß noch nicht wie ich zu einem runden Ende kommen soll.

Mehrere solcher angefangenen Beiträge liegen nun schon in den verschiedenen Clouds gespeichert. Es ist sicher nicht schwer einen Text auch mal zu beenden. Die leichteste Möglichkeit ist wohl von Anfang an mit einem gewissen Plan an die Sache ran zu gehen. Schaffe ich auch häufig, nur nicht hier bei diesem Blog. Im vorherein planen klingt nach Ernsthaftigkeit, und das soll es hier ja nicht sein. Hier ist Vergnügen. Hier ist “einfach mal drauf los tippen”. Hier ist Spaß! Ich komme nur so langsam einem Geheimnis auf die Spur: Nichts veröffentlichen macht auch keinen Freude.

 

Alles wird gebloggt, früher oder später

* Ich lernte die Freundinnen der besten Freundin meiner festen Freundin kennen. Der deutschen Sprache fehlen da ein paar Worte, so muss man es etwas häufiger lesen, damit sich der Sinn ergibt.

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6 Antworten zu “Schreib(ver)lust

  1. Mach doch einfach! 😉

    Ganz ehrlich, hau doch die Beiträge einfach hier rein, versieh sie mit dem Scheduler und lass alle paar Tage einen los. „Alle paar Tage“ weil du dann, für den Fall dass dir was aktuelles dazwischen kommt, immer noch Luft hast, das dazwischenzuschieben ohne dass gleich alles hinten runterpurzelt 😉

    Und ja, das hat dann irgendwie schon was mit planen zu tun, aber glaub mir, du wirst froh sein, wenn du mal keine Lust hast, und das wird kommen, dass du trotzdem noch was nachschieben kannst.

    In dem Sinn: Nicht so viel nachdenken, sondern einfach machen.

    • Ich denke ja eher zu viel. Alles über einer DIN A4 Seite ist dann doch etwas heftig. Und dann gehört es thematisch meist auch nicht zusammen, weil ich einfach meinen Gedankensprüngen folge. Niemand will meinen Gedankensprüngen folgen, zumal meist mindestens drei Simpsons Folgen mit drin hängen.

  2. Pingback: 100419: WinzigeWürzburgerWebWanderung » Würzblog » 2012, auto, blog, buch, dennis schütze, feuerwehr, fotografie, literatur, Musik, rezension, spargel, stefan hetzel, würzburg, wwww

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