Projekt: Kampfknödel

Morgen ist es so weit, ich mache meinen ersten öffentlich zugänglichen, komplett offiziellen Lauf mit. 10 km weit, vier mal um die Würzburger Residenz. Der Würzburger Residenzlauf wird der erste Test meiner bereits sechs Wochen andauernden Lauffreude. OK, bislang ist es der einzige geplante Test, und ich denke auch, das Wort Lauffreude trifft es nicht so ganz, aber egal, um das Ding komm’ ich nicht drumrum und das will ich auch gar nicht, dafür war der Weg bislang von zu viel Kampf geprägt.

Die Glücksgefühle, die jeden Läufer relativ bald ereilen soll hocken bei mir noch im Café bei eben diesem und einem Stück Kuchen. Meine Körperform hat sich in den letzten sechs Wochen nicht nur nicht deutlich, sondern einfach mal gar nicht verändert. Ich habe Grund zur Annahme, dass meine über den Winter im Fitnessstudio antrainierten Muskeln sich nun verabschieden, mein Bauch aber die Aussicht auf den Rundreisen, die ich ihm nun drei- bis viermal die Woche biete, genießt. Oben und unten Kampf, in der Mitte Knödel.

Aber was soll’s, in den sechs Wochen konnte ich mich über eine stetig besser werdende Ausdauer freuen, meine Geschwindigkeit wuchs langsam, aber bemerkbar, und nun gegen Ende meiner Vorbereitungszeit haben sogar die 10 km ihren Schrecken verloren. Nicht, dass ich diese Entfernung überhaupt schon einmal in meinem Leben gelaufen wäre, aber 8 km waren es nun schon und die Lunge blieb noch drinnen.

Vielleicht schildere ich hier ja noch zu einem späteren Zeitpunkt meine Erfahrungen während des Residenzlaufs, irgendwie glaube ich aber nicht daran, dass ich viele Informationen sammeln werde. Mein Gehirn dürfte wohl mit der Aufgabe meine Atmung zu regeln voll und ganz ausgelastet sein.

Alles wird fit.

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3 Antworten zu “Projekt: Kampfknödel

  1. Pingback: moggadodde » Läuft!

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