BioShock Infinite

Ich beginne diesen Text nun zum dritten Mal. Ich schaffe es einfach nicht klar auszudrücken warum BioShock Infinite für mich die beste Shootererfahrung der letzten X Jahre ist. Ich kann es zumindest nicht ausdrücken ohne Euch so derbe zu spoilern, dass Ihr mich verprügeln werdet.

Also halte ich mich so allgemein wie möglich: Der Brainfuck am Schluss ist noch heftiger als in Inception, lässt aber weniger Fragen offen. Elisabeth ist so eine wunderbare Person, sie hat Clementine aus dem Bereich meines Herzens für virtuelle Personen gekickt. Zudem sorgt sie dafür, dass sich das Gameplay nicht nach dem einfachen Ablaufen von Missionszielen anfühlt. Obendrein sei allen Fans der ersten beiden BioShock Teile gesagt: Es gibt einen Grund warum das Spiel “BioShock” heißt. Und es gibt einen Grund warum das Spiel “Infinite” heißt. Überhaupt hat alles einen Grund. Ja, alles. Es gibt kleine Schönheitsfehler mal hier und mal da, aber drauf geschissen. Spielt Ihr dieses Jahr nur einen aktuellen Titel, lasst es BioShock Infinite sein. Tut es nicht für mich, tut es für Euch selbst.

So, ich gehe jetzt mal Zähne putzen. Habe den ganzen Weg aus Fürth bis hier hin meine Kinnlade über den Boden schleifen müssen, weil ich sie einfach nicht mehr schließen konnte.

Alles wird unvergleichlich

Videospiele von A bis Z

Es nervt mich Perlen zu verpassen.

Immer mal wieder kommt ein Spiel, dass nur für mich gemacht ist. Es hat Ecken und Kanten, die mich nicht stören, und es hat Stärken, die mich exakt ansprechen. Oni war so ein Titel. Als ich die ersten bewegten Bilder im Jahre 2001(!) im Fernsehen(!!) in Giga Games(!!!) sah wusste ich, da werde ich viele, viele Stunden mit verbringen. Es ist immer noch das Spiel, das ich am häufigsten durchgespielt habe. Und das behaupte ich ohne mitgezählt zu haben. Objektiv betrachtet konnte ich den Titel aber bereits damals niemandem blind empfehlen.

Vor kurzem dann ein neuer Fall: Binary Domain erschien vor ziemlich genau einem Jahr auf der Bildfläche. Durch die Bank weg als solider 70er Titel bewertet, und das passt soweit auch… wenn da nicht diese fantastische Geschichte und diese eine herzerwärmende KI-Mitstreiterin wäre. Ich bin absolut geflashed von dem Titel. Warum habe ich erst jetzt etwas von dieser Spieleperle mitbekommen, zu einem Zeitpunkt, in dem es für den Publisher wegen miserabler Verkäufe schon um eine Drittverwertung geht (<hint> zum Beispiel auf der Cover DVD einer PC Spielezeitschrift ab dem 24.4. </hint>)?

In dem einen Fall geht es mir wenigstens nicht nur alleine so. Der gute Herr Andreas von Polygamia nahm Binary Domain im Juni 2012 sogar zum Anlass um einen sehr lesenswerten Kommentar über die PR Abteilungen von Spielepublishern zu schreiben. Ich könnte mich jetzt auch in allgemeine Erzählungen verlieren, oder versuchen Euch ein wenig aus meiner Spielewelt zu berichten, von den paar (meiner Meinung nach) unterschätzten Titeln, die ich trotz aller Widrigkeiten entdecken konnte. Von den Titeln, die mir nach vielen Jahren noch im Gedächtnis geblieben sind. Nicht neu angefasst, sondern mit der kompletten Ladung Verklärung, die diese Jahre so mit sich brachten.

Unser Würzburger Blogopa Hazamel, durchgehend Garant für gute Ideen, hatte nun sein neues Projekt vorgestellt (und bereits begonnen). Die Videospielewelt erklärt anhand von schmissigen Begriffen, einmal durch’s Alphabet. Den Stress, zu jedem Buchstaben ein erwähnenswertes Spiel zu suchen, wollte er sich nicht geben. Tja, da komme ich kleine Schreibschlampe ins Spiel. Bei einem ersten Brainstorming habe ich 45 Titel zusammengetragen, die sich auf 26 Buchstaben verteilen. Ich denke, ich werde nur Stress haben die Liste erbarmungslos zusammen zu kürzen. Dennoch, das wäre eine schöne Aufgabe für meine zahlreichen Zugfahrten im Moment. Ihr könnt hier also in den nächsten Monaten/Jahren eine (für meine Verhältnisse gigantische) Contentflut erwarten. Hell yeah!

Alles wird schreibwütig

Sonne für die Hosentasche

Ich musste heute morgen Eis von meinem Auto entfernen.

Ich weiß, nicht jeder muss an einem Sonntag noch vor sieben Uhr aus dem Haus und auf Einzelschicksale kann generell keine Rücksicht genommen werden, aber mich hat das an einem 7. April frustriert. Also habe ich grobe 200 Minuten Zeit genommen (10 von mir, etwas über 3 Stunden von meiner CPU) und mich künstlerisch betätigt. Jetzt habe ich Sand, Meer und Sonne für die Hosentasche. Seltsam, dass ich mir das gerne ansehe, aber auf keinen Fall da sein möchte. Sand ist ähh-bäähh.

SSM

Alles wird wärmer