Videospiele von A bis Z

Es nervt mich Perlen zu verpassen.

Immer mal wieder kommt ein Spiel, dass nur für mich gemacht ist. Es hat Ecken und Kanten, die mich nicht stören, und es hat Stärken, die mich exakt ansprechen. Oni war so ein Titel. Als ich die ersten bewegten Bilder im Jahre 2001(!) im Fernsehen(!!) in Giga Games(!!!) sah wusste ich, da werde ich viele, viele Stunden mit verbringen. Es ist immer noch das Spiel, das ich am häufigsten durchgespielt habe. Und das behaupte ich ohne mitgezählt zu haben. Objektiv betrachtet konnte ich den Titel aber bereits damals niemandem blind empfehlen.

Vor kurzem dann ein neuer Fall: Binary Domain erschien vor ziemlich genau einem Jahr auf der Bildfläche. Durch die Bank weg als solider 70er Titel bewertet, und das passt soweit auch… wenn da nicht diese fantastische Geschichte und diese eine herzerwärmende KI-Mitstreiterin wäre. Ich bin absolut geflashed von dem Titel. Warum habe ich erst jetzt etwas von dieser Spieleperle mitbekommen, zu einem Zeitpunkt, in dem es für den Publisher wegen miserabler Verkäufe schon um eine Drittverwertung geht (<hint> zum Beispiel auf der Cover DVD einer PC Spielezeitschrift ab dem 24.4. </hint>)?

In dem einen Fall geht es mir wenigstens nicht nur alleine so. Der gute Herr Andreas von Polygamia nahm Binary Domain im Juni 2012 sogar zum Anlass um einen sehr lesenswerten Kommentar über die PR Abteilungen von Spielepublishern zu schreiben. Ich könnte mich jetzt auch in allgemeine Erzählungen verlieren, oder versuchen Euch ein wenig aus meiner Spielewelt zu berichten, von den paar (meiner Meinung nach) unterschätzten Titeln, die ich trotz aller Widrigkeiten entdecken konnte. Von den Titeln, die mir nach vielen Jahren noch im Gedächtnis geblieben sind. Nicht neu angefasst, sondern mit der kompletten Ladung Verklärung, die diese Jahre so mit sich brachten.

Unser Würzburger Blogopa Hazamel, durchgehend Garant für gute Ideen, hatte nun sein neues Projekt vorgestellt (und bereits begonnen). Die Videospielewelt erklärt anhand von schmissigen Begriffen, einmal durch’s Alphabet. Den Stress, zu jedem Buchstaben ein erwähnenswertes Spiel zu suchen, wollte er sich nicht geben. Tja, da komme ich kleine Schreibschlampe ins Spiel. Bei einem ersten Brainstorming habe ich 45 Titel zusammengetragen, die sich auf 26 Buchstaben verteilen. Ich denke, ich werde nur Stress haben die Liste erbarmungslos zusammen zu kürzen. Dennoch, das wäre eine schöne Aufgabe für meine zahlreichen Zugfahrten im Moment. Ihr könnt hier also in den nächsten Monaten/Jahren eine (für meine Verhältnisse gigantische) Contentflut erwarten. Hell yeah!

Alles wird schreibwütig

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Sonne für die Hosentasche

Ich musste heute morgen Eis von meinem Auto entfernen.

Ich weiß, nicht jeder muss an einem Sonntag noch vor sieben Uhr aus dem Haus und auf Einzelschicksale kann generell keine Rücksicht genommen werden, aber mich hat das an einem 7. April frustriert. Also habe ich grobe 200 Minuten Zeit genommen (10 von mir, etwas über 3 Stunden von meiner CPU) und mich künstlerisch betätigt. Jetzt habe ich Sand, Meer und Sonne für die Hosentasche. Seltsam, dass ich mir das gerne ansehe, aber auf keinen Fall da sein möchte. Sand ist ähh-bäähh.

SSM

Alles wird wärmer

Bist Du sauer auf mich?

“Äh… also… bist Du sauer auf mich? So… richtig sauer, meine ich?”

“Hmmmphh… weiß nich’. Bin müde.”

“Ich bin mir sicher, dass ich Dich morgen früh wieder mag.”

(aus Scott Pilgrim – Drama ohne Ende)

Merkt Euch diesen letzten Satz. Er kann Welten zusammen halten und unnötiges Leid ersparen. Ein wahrlich mächtiger Satz.

Alles wird friedfertiger

Lizenzgedöhns

“Habt Ihr Euch mal Gedanken über Lizenzrecht gemacht?” ist auch so eine Frage, die auf der Sexynessskala kurz hinter “Wo bekomme ich jetzt an einem Sonntag innerhalb von 20 Sekunden neues Klopapier her?” rangiert. Im Zuge der Diskussionen über das neue Leistungsschutzrecht habe ich mich aber gefragt, ob ich als Texteschaffender (wenn auch im kleinsten wohl möglichen Rahmen) mir nicht auch mal Gedanken über die Lizenz machen sollte, mit der hier die Texte veröffentlicht werden.

Die meisten Blogger haben mittlerweile, und aus gutem Grunde, eine Impressumsseite; aber eine Lizenz-Seite? In den meisten Fällen heißt es wohl “Lass die Leute doch mit meinem Geschreibsel machen, was sie wollen, sollte einer so doof sein überhaupt etwas zu wollen”, und da Lizenzen ja grundsätzlich nur Rechte einschränken wird einfach nix gemacht. Aber Lizenzen können nicht nur einschränken, sondern auch erlauben. Zudem geben sie auch allen Beteiligten Sicherheit, um nicht hinterher das böse Erwachen zu haben.

Ich finde, sollte das Thema irgendwann einmal für mich wirklich interessant werden, dann ist es vermutlich wieder zu spät, um sich darum zu kümmern. Deshalb verkünde ich heute: Eine gesonderte Seite mache ich noch fertig, aber ab sofort stehen alle bisher von mir verfassten und hier veröffentlichten Texte bis zum eindeutigen Widerruf auf der gesonderten Lizenzseite unter der WTFPL Version 2.

Alles wird lizensiert.

Schreib(ver)lust

Ich schreibe hier zu wenig.

Ich habe vor kurzem ganz viele Themenideen bekommen. Sicher weit in die fünf Stück. OK, sind nicht wirklich sauviele, passt aber erstmal. Die Ideen kamen, als ich mich mal wieder in Kreisen bewegte, die so gar nicht meine üblichen waren. Die Freundinnen der Freundin der Freundin* waren interessante Menschen, bei denen meine Gedanken mal wieder auf Reisen geschickt wurden (böse Zungen behaupten, ich wäre im Gegensatz zu sonst einfach mal einen Abend nüchtern gewesen. Natürlich entbehrt die Behauptung jeglicher Grundlage… also die mit “sonst immer betrunken”… ach, Ihr wisst schon). Trotzdem ist hier noch nichts Neues gelandet.

Ich habe nicht meine Freude am Schreiben wieder verloren. Im Moment glaube ich nicht, dass das überhaupt nochmal passieren wird. Ich habe eher noch zu viel Freude. Ich setze mich hin, schreibe ein paar Sätze, die mir im Kopf rumschwirrten, und komme vom Hölzchen auf’s Stöckchen. Ehe ich mich versehe ist eine Standard Word-Seite voll und ich weiß noch nicht wie ich zu einem runden Ende kommen soll.

Mehrere solcher angefangenen Beiträge liegen nun schon in den verschiedenen Clouds gespeichert. Es ist sicher nicht schwer einen Text auch mal zu beenden. Die leichteste Möglichkeit ist wohl von Anfang an mit einem gewissen Plan an die Sache ran zu gehen. Schaffe ich auch häufig, nur nicht hier bei diesem Blog. Im vorherein planen klingt nach Ernsthaftigkeit, und das soll es hier ja nicht sein. Hier ist Vergnügen. Hier ist “einfach mal drauf los tippen”. Hier ist Spaß! Ich komme nur so langsam einem Geheimnis auf die Spur: Nichts veröffentlichen macht auch keinen Freude.

 

Alles wird gebloggt, früher oder später

* Ich lernte die Freundinnen der besten Freundin meiner festen Freundin kennen. Der deutschen Sprache fehlen da ein paar Worte, so muss man es etwas häufiger lesen, damit sich der Sinn ergibt.

Geburtsstunde

Neben all den wichtigen Texten, die ich für verschiedene Anlässe noch zu schreiben habe (und einige davon sind vielleicht zukunftsweisend *machmysteriumdrauß*), denke ich, dass heute ein guter Tag für diesen hier ist. Trotz aller Internetproblemchen und trotz meinem noch unbefriedigten Perfektionismus lasse ich diesen Augenblick nun als Geburtsstunde meines Blogs in die Geschichte eingehen. Ein bisschen Inhalt habe ich die letzten Monate schon reingeschoben, ein bisschen hinter den Kulissen gewerkelt, halt das, was man als werdender Blogdaddy so tut. Damit soll es noch nicht vorbei sein (eigentlich soll es sogar intensiviert werden), aber mit diesem Posting setze ich mein kleines Baby nun der harten Welt, und somit Eurer Kommentare aus. Mal sehen wo uns der Weg hinführt.

 

Alles wird offiziell

Testi

Naja, eigentlich ist hier ja noch alles sehr testi, aber ich überlege mir den Weblog hier nicht über die Webmaske zu befüttern, sondern über “Drittanbieterprogramme”. Und da ich ihn schon eh auf der Platte hatte (auch wenn ich nicht wirklich sagen kann, warum), wird nun als erstes der Live Writer getestet… und wenn Ihr das hier lesen könnt, dann hat es funktioniert