Prioritätsverschiebung

Ich habe gestern in einem Café einen Zugang zum Internet gefunden. Gibt es hier häufiger. Vermutlich habe ich auch noch einen in einem weiteren Café aufgetan, sonst könntet Ihr das hier gar nicht lesen.

Das aufgespannte WLAN reichte vollkommen um mal kurz das Smartphone raus zu holen, Emails, Wettervorhersage und Navi-Updates zu checken, ein Lebenszeichen per Twitter und Facebook zu verteilen, und das Telefon dann wieder weg zu stecken. Ein paar Stunden später hatte ich dann Zeit meine Emails auch anzusehen. Es waren grob 40 Stück auf 5 Accounts verteilt, und nicht eine davon war auch nur im Entferntesten wichtig. Es ist eine bittere Erkenntnis, aber diese durchgehende Internetdurchdringung, die mein Leben bisweilen hat, ist nicht wichtig.

Ich habe noch nicht eine Nachricht von der heute endenden E³ gelesen. Ich habe keine Ahnung von aktueller deutscher Politik oder Hochwasserproblemen. Alles was ich weiß ist, dass hier jeden Tag die Sonne scheint, es jeden Tag regnet, und dass es jeden Tag stürmt. Und das reicht. Die Abgeschiedenheit in diesem grünen Nirgendwo führt dazu, dass man auf sich reduziert ist. Sich selbst und das, was man mitgebracht hat.

Und damit Ihr nicht denkt, ich hätte hier die Erleuchtung gefunden und wäre nun ein ganz anderer Mensch geworden: Diese Abgeschiedenheit führt auch dazu, dass ich ein Adventure spielen muss ohne ab und an in eine Komplettlösung zu spicken. Ja, das ist, anders als die Emails, immer noch wirklich wichtig.

(Und ich denke, in 1,5 Wochen wird es mir dann auch endgültig reichen. Dann will ich wieder alle Freunde, all das Internet und gescheites Brot. Kuchen können die Iren, Brot nicht)

Alles wird relativ.

PS.: Alle Zeitangaben hier sind natürlich relativ zum Zeitpunkt des Schreibens und nicht zur Veröffentlichung dieses Artikels, die für mich momentan noch nicht absehbar ist.

Mein schönstes Ferienerlebnis

Ich durfte Auto fahren. Einen Mitsubishi Lancer. Ja, das Ding, dass sie lange Zeit in er WRC eingesetzt haben. Es hat ausreichen Power unter der Haube und bleibt gut in der Spur. Und das ist wichtig.

Mein Gott sind hier die Straßen eng. Zwei Autos an einander vorbei zu bringen ist je nach Straße echt eine Herausforderung. Und dann führte unsere heutige Tour an einer Touristenstrecke entlang. Reisebusse über Reisebusse.

Zum Glück gab es aber auch Gründe warum die Touristen da alle hin wollten (oder mussten): Tolle Landschaft:

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Sollte ich nochmal ein Päckchen Internet finden gibt es mehr Bilder.

Alles wird offline